Onlinekurs Hydraulik Grundlagen

Beschreibung:

Dieser Onlinekurs eignet sich für alle, die zum ersten Mal mit dem Thema „Hydraulik“ in Berührung kommen. Im Fokus stehen Sicherheit, physikalische Grundlagen und der Aufbau eines einfachen Hydrauliksystems. Weiterhin werden im Seminar die Funktion und der schematische Aufbau verschiedener Komponenten umfangreich behandelt, um den Teilnehmenden den Einstieg in die Hydraulik zu erleichtern. Mit Hilfe von verschiedenen Messverfahren werden u.a. die Besonderheiten und Auswirkungen von Flächenverhältnissen praktisch dargestellt. In diesem Onlinekurs lernen die Teilnehmenden den sicheren Umgang mit hydraulischen Anlagen. Sie verstehen den grundsätzlichen Aufbau eines Hydrauliksystems und können das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten nachvollziehen.

Kursübersicht:

  • Anzahl der Module: 10
  • Dauer pro Modul: 150 - 210 min.
  • Zeitplan: Jedes Modul wird 1x pro Woche oder nach Absprache angeboten
  • Preis für Einzelbucher: 143 € pro Modul oder 954 € als Paketpreis
  • Paketpreis für Firmen: 6.689 € für max.12 Teilnehmer
  • Paketpreis für Ausbildungsbetriebe, Bildungsträger: 3995€ für max.12 Teilnehmer
  • Paketpreis für Schüler, Studenten und Auszubildende – Nachweis erforderlich 77,- EUR/ Tag – 385 EUR für die gesamte Schulung (Nur Komplettbuchung möglich)

Zielgruppe:

Auszubildende, Anlagenmechaniker/-innen, Anlagenbediener/-innen, Neueinsteiger/-innen

Aufbau:

Der Kurs besteht aus 10 Modulen. Sie können Ihre Termine frei wählen. Alle Module werden wöchentlich angeboten. Nach der Anmeldung bekommen Sie eine Mail mit den Zugangsinformationen. 

Diese Modul beginnt mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer untereinander und des Dozenten. Den Teilnehmer werden die Möglichkeiten der virtuellen Lernumgebung vorgestellt. Im Anschluss werden in der Gruppe die Vor- und Nachteile der Hydraulik besprochen und ein Vergleich zur Pneumatik, Elektrik und Mechanik gezogen. Die Energiewandlung wird in der Hydraulik wird zunächst als Teamarbeit durchleuchtet und anschließend die Einzelergebnisse in der Gruppe besprochen. Dem Thema Sicherheit in der Hydraulik wird in diesem Modul ebenfalls genügend Raum gegeben, hier können die Teilnehmer aus ihren eigenen Erfahrungen berichten. Abschließend wird ein grundlegendes Hydrauliksystem besprochen, das für alle weiteren Module als roter Faden dient. Die Schulungsanlage für Versuche wird ebenso gezeigt. Dieses Modul ist ein Mix aus Vortrag, Erfahrungsaustausch und Teamarbeit der Teilnehmer. Natürlich kommen auch Pausen nicht zu kurz.

Zu Beginn wird in Teams diskutiert und auch recherchiert, welche Aufgaben dem Hydrauliktank zufallen. Diese Ergebnisse werden anschließend in der Gruppe diskutiert, bevor dann auf die grundsätzlichen Eigenschaften und Konstruktionsbesonderheiten eigegangen wird. Im Anschluss sind wieder die Teilnehmer gefragt, die zunächst Aufgaben, Eigenschaften und vor allem Klassen ausfindig machen müssen. Über gezielte Aufgabenstellung wird den Teilnehmern dabei ein Leitfaden an die Hand gegeben. So ist zum Beispiel eine zu beantwortende Frage, ob es ein spezielles Hydraulikmedium für die Luftfahrt gibt und welche besonderen Eigenschaften dieses hat. In diesem Modul wird der Schwerpunkt auf Teamarbeit zur Recherche gelegt. Besonderes Augenmerk wird auf die selbstständige Teamarbeit der Teilnehmer gelegt, der anwesende Trainer gibt dazu immer die passenden Hilfestellungen. Pausen zum Luftholen sind ebenso Bestandteil dieses Moduls.

Nachdem die Unterschiede zwischen einem E-Motor und einem Verbrennungsmotor als Antrieb herausgearbeitet wurden, wird das Funktionsprinzip der in der Hydraulik eingesetzten Pumpen in einem Versuch an der Schulungsanlage verdeutlicht, bevor in einem weiteren Versuch der Einfluss des Antriebs auf den Volumenstrom gezeigt wird. Die Teilnehmer sollen anschließend die typischen Pumpenbauformen in der Hydraulik identifizieren und mögliche Besonderheiten ausfindig machen. Abschließend wird untersucht wie mittels Pumpe und Antrieb auf den Volumenstrom und wie mittels Volumenstrom und Antrieb auf die Pumpe geschlossen werden kann. Welche Bedeutung der Volumenstrom in der Hydraulik hat, wird hier ebenfalls untersucht. Nicht nur erzählen, sondern auch beweisen ist die Devise dieses Moduls. In Versuchen wird die Theorie mit praktischen Werten untermauert. Auch Pausenzeiten kommen nicht zu kurz.

Ohne die sogenannten Aktuatoren wäre eine hydraulische Anlage sinnlos. Auf die unterschiedlichen Bauformen von Zylindern und Motoren wird in diesem Modul eingegangen. Dem Flächenverhältnis und dessen Einfluss auf die Anlage wird in einem Versuch auf die Spur gegangen. Es wird erläutert, wie Volumenströme in Anlagenteilen nur mit Pumpenvolumenstrom und dem Flächenverhältnis vorhergesagt werden können. Die Teilnehmer müssen in Teams herausfinden, was durch das Flächenverhältnis im Tank passiert und welche Komponenten daher von Bedeutung sind. Der Versuch stellt den Mittelpunkt dieses Moduls dar. Mit diesen Werten werden die Teilnehmer zur selbstständigen Arbeit ermuntert, um Aufgabenstellungen des Dozenten selbstständig zu lösen. Unterbrechungen gehören ebenfalls zum Modulablauf.

Was ist eigentlich Druck und wie entsteht er? Was hat der Druck mit der Kraft zu tun? Wie wird der Druck eigentlich gemessen? Kann mir der Druck über die Dichtigkeit eines Systems etwas sagen? Diese Fragen werden anhand von Versuchen beantwortet. Die Teilnehmer bekommen  die Möglichkeit die gewonnenen Erkenntnisse in verschiedenen Aufgaben einzusetzen, bei denen der Trainer stets helfend zur Seite steht. Um die Aufnahmefähigkeit zu erhalten werden immer wieder kurze Pausen integriert.

Welche Arten von Hydraulikleitungen gibt es? Haben diese Leitungen und der Volumenstrom, der durch diese fließen muss, Einfluss auf den Druck im System? Wie lassen sich die richtigen Leitungen auswählen und was ist bei deren Einsatz zu beachten?
Diese Fragen begleiten die Teilnehmer durch dieses Modul. Antworten dazu werden mittels eines Versuchs und auch selbstständigen Arbeiten gegeben. Damit die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer hoch bleibt, wird dieses Modul an den richtigen Stellen durch kurze Pausen unterbrochen.

Oft wird diese Thematik beim Betrieb von hydraulischen Systemen unterschätzt. Welche Filterarten gibt es, wie können diese eingesetzt werden? Was bedeutet eigentlich Schmutz im Hydrauliksystem?
Welche Aufgaben hat ein Wegeventil, wie ist dieses aufgebaut. Welche Bauformen müssen bei welchen Aufgaben eingesetzt werden? Dies und weitere Fragen werden in diesem Modul beantwortet. Zum Einsatz kommen hier Erklärungen des Trainers, sowie selbstständige Bearbeitung von Aufgaben durch die Teilnehmer in Teams. Zu keiner Zeit werden die Teilnehmer allein gelassen, der Trainer steht helfend zur Seite, wenn erforderlich. Pausen kommen natürlich auch nicht zu kurz.

Wie schützt man eine Anlage vor Schäden durch Überlast? Warum muss ein DBV eingesetzt werden? Wie ist ein DBV grundsätzlich aufgebaut und gibt es verschiedene Bauformen?
Dies sind die wichtigsten Leitfragen in diesem Modul. Eine Kombination aus Vortrag und selbstständiger Arbeit kommt zum Einsatz um diese zu beantworten.
Natürlich wird auch in diesem Modul an Pausen gedacht.

Die Funktion eines Drosselventil wird in einem Versuch genau untersucht. Wie schafft dieses einfache Ventil, die Geschwindigkeit eines Zylinder zu reduzieren? Welche Ventile gibt es noch in der Hydraulik, welche Aufgaben haben diese und wann kommen sie zum Einsatz?
Die Teilnehmer begleitet in diesem Modul ein Mix aus Versuch, Vortrag und Teamarbeit. Dies gepaart mit Pausen an den richtigen Stellen sichert den Erfolg dieses Moduls.

Im letzten Modul wird ein kurzer Blick auf Hydraulikspeicher geworfen, bevor die Teilnehmer ihr erlangtes Wissen an realen Schaltplänen einsetzen können.
In Gruppen werden Schaltpläne analysiert und die Ergebnisse abschließend den übrigen Teilnehmer erläutert. Pausen werden sicherlich nicht unterschlagen

In diesem Modul wird noch einmal ein besonderes Augenmerk auf Aufgaben gelegt, wie sie auch in den Abschlussprüfungen vorkommen könnten. Die Teilnehmer werden dazu angehalten die Aufgaben zu bearbeiten und die Ergebnisse werden anschließend detailliert besprochen. Auch in der vorangegangen Modulen werden in der Education Version der Fachkunde immer wieder sinnvoll prüfungsrelevante Aufgaben eingesetzt.

Wochenplan:

Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
08:30
-
12:00
Modul 1
Vorstellung Hydraulik
Modul 3
Pumpe und Motor
Modul 5
Druck, Kraft und Druck-messung
Modul 7
Filter und Sauberkeit + Wegeventile
Modul 9
Ventile – Drossel und Co.
12:00
-
12:30
Pause
12:30
-
15:00
Modul 2
Tank und Druckflüssigkeiten
Modul 4
Zylinder und Hydromotor
Modul 6
Hydraulikleitungen
Modul 8
Überlastschutz - DBV
Modul 10
Speicher und Schaltpläne + Aufgaben
(nur im Education-Modell)

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